Wenn Sie eine eigene Homepage haben, können Sie je nach Thema und täglicher Besucherzahl einige Einnahmen durch Werbung erzielen.
Passende Werbepartner finden Sie über so genannte Partnerprogramme. Das wohl bekannteste ist
Google AdSense. Hier brauchen Sie sich nur anmelden und
Google AdSense wählt nach Prüfung Ihrer Seite eine inhaltlich passende Anzeige aus. Die Qualitätsanforderungen sind dabei relativ hoch,
d.h. Ihre Seite muss schon einiges bieten um von Google Adsense aufgenommen zu werden. Vergütet wird dann pro Klick auf die Anzeige
(Pay per Klick). Grundsäztlich gibt es drei verschieden Arten von Partnerprogrammen:
1. Pay per Klick (Sie erhalten eine geringe Vergütung pro Klick auf die Anzeige).
2. Pay per Lead (Sie erhalten eine mittlere Vergütung für eine Aktion die beim Werbepartner ausgeführt wird, z.B. die Bestellung einer Gratisprobe oder Teilnahme an einem Gewinnspiel).
3. Pay per Sale (Sie erhalten eine relativ hohe Provision für einen Verkauf den Ihr Werbepartner durch die Anzeige auf Ihrer Seitet
tätigt).
Alternativ zu Google Adsense gibt es natürlich noch weitere Vermittler von Partnerprogrammen, bei denen Sie sich den zu Ihrer Seite
passenden Partner selbst heraussuchen können.
Bei
Partnerprogramme.de finden Sie derzeit über 6000 Partnerprogramme aus nahezu allen denkbaren Kategorien. Da ständig neue hinzukommen lohnt es sich den kostenlosen
Newsletter zu abonnieren. Bei Adcell sind es etwas
weniger, dafür aber sehr gute.
Sponsortown ist ein Anbieter, der Sie dafür bezahlt,
dass Sie Popups in Ihre Seite einbauen. Der Vorteil ist, dass Sie jedes Mal etwas verdienen sobald jemand Ihre Seite betritt, da sich
das Popup dann ja automatisch öffnet. Der Nachteil ist, dass die Besucher Ihrer Webseite davon genervt sein könnten. Ein guter
Kompromiss ist vielleicht, das Popup auf einer Ihrer Unterseiten zu platzieren.
Wenn Sie keine eigene Homepage haben, ist es gar nicht so schwer das zu ändern. Wenn Sie sich zu einem bestimmten Thema gut auskennen,
können Sie relativ einfach eine Webseite dazu erstellen. Dort können Sie dann auch passende Werbung einbinden und so etwas dazu
verdienen. Etwas Zeit muss hierfür natürlich schon investiert werden, Fachwissen im Bereich HTML wäre sinnvoll ist aber nicht zwingend
erforderlich, da es inzwischen einige kostenlose Homepage-Baukästen gibt. Der Vorteil solcher Systeme ist, dass die Einsteiger Pakete
nichts kosten und sich eine Homepage völlig ohne Kenntnisse von HTML und Websprachen übers Internet erstellen lässt. Die Nachteile
sind, dass der Anbieter oft seine eigene Werbung auf Ihrer Seite einblendet (dadurch wird die kostenlose Homepage schließlich
finanziert) und dass es nur eine Second-Level-Domain (also www.ihrehomepage.anbieter.de.) oder Unterseite (also www.anbieter.de/
ihrehomepage) gibt.
Besonders schnell und einfach können Sie eine kostenlose Hompage mit
Internetbaukasten.de erstellen. Wie das funktioniert seht alles auf der Seite. Auf Wunsch kann später eine
Toplevel-Domain mit der Endung .info (also www.ihrehomepage.info) für einen Euro monatlich hinzu bestellt werden.
Ein weiterer guter Anbieter ist
Page4free. Auch hier
können Sie auf Wunsch später zu einem professionellen Paket mit mehr Funktionen und einer Toplevel-Domain (also www.ihrehomepage.de)
wechseln.
Deutlich professioneller ist das Ganze wenn Sie Webspace und eine Top-Level-Domain von einem professionellen Webhoster beziehen. Das kostet allerdings Geld (je nach Anbieter und Paket zwischen 4-8¤ monatlich). Die Vorteile sind, dass Sie praktisch unbegrenzte Möglichkeiten haben und eine Top-Level-Domain in den Ergebnissen der großen Suchmaschinen deutlich besser platziert wird. Auch hier müssen Sie sich nicht unbedingt mit HMTL auskennen um eine Webseite zu erstellen. Sie können für die Erstellung auch einen WYSIWYG- Editor nutzen. WYSIWYG steht für "What You See Is What You Get". Mit solchen Programmen lassen sich Webseiten mittels grafischer Oberfläche erstellen. Der bekannteste Editor dieser Art war seinerzeit Microsoft-Frontpage. Seitdem Microsoft die Entwicklung daran eingestellt hat, empfehlen wird den für die Betriebssysteme Windows, Linux und MacOS erhältlichen und kostenlosen Kompozer. Als Anbieter für Webspache und Domain empfehlen wir die 1&1 Internet AG oder Strato. Diese beiden Anbieter sind die beiden größten in Deutschland und bieten sehr gute Leitungen schon zu einem sehr günstigen Preis.
Eine gute Homepage mit wenig Werbung ist deutlich lukrativer als eine schlechte Homepage mit viel Werbung. Bemühen Sie sich also in
erster Linie um eine gute Seite und kümmern Sie sich dann erst um die Werbung.
Versuchen Sie nicht Ihre Verdienste bei einem Pay per Klick Werbepartner zu steigern, indem Sie selbst ständig auf die Werbung klicken.
Die Werbepartner sind nicht blöd und haben technische Möglichkeiten derartige Betrugsversuche relativ schnell aufzudecken.
Die Werbung sollte zum Thema der Homepage passen. Wenn Sie also beispielsweise eine Homepage zum Thema Haustiere machen, wäre Werbung
für Hundefutter wohl deutlich angebrachter als für KFZ-Versicherungen.
Versuchen Sie irgendwann sich von den WYSIWYG-Editoren zu lösen und lernen Sie HTML. Auf diese Art und Weise erzielen Sie immer noch
die besten Ergebnisse und sind absolut frei in Ihrer Gestaltung. Das Standardwerk im Internet hierzu ist
SELFHTML.